Das Fahrrad und die Gründerzeit

Holzdraisine von ca. 1820, die Urform

 des heutigen Fahrrads und das erste

Fortbewegungsmittel auf Grundlage des

Zweiradprinzips

...Quelle Wikipedia

 

Die Erfindung des Fahrrades wird dem Freiherrn Karl von Drais um 1817 in Mannheim zugeschrieben.
Wie man heute weiß, ist dies der Start des Individualverkehrs schlechthin und der Ursprung einer gewaltigen Flut von Erfindungen und Entwicklungen rund um beräderte Fortbewegungs- mittel. Von Deutschland ausgehend erfasste der Fahrradgedanke erst Europa und die USA , dann die ganze Welt.
Allerdings kam die Entwicklung nur sehr zögerlich in Gang. Die wirklichen Gründe sind umstritten, jedenfalls erlangte die Urform des Fahrrades keine Massenwirksamkeit.

Das Ende des Deutsch-Französischen Krieges um 1870/71 wird als Beginn der Gründerzeit definiert. Das Deutsche Reich wurde gegründet und den Franzosen wurde eine Kriegs- entschädigung von 5 Milliarden Goldfranc auferlegt. Es kam zur Massen-Gründung von Unternehmen und Banken. Dies gab der Gründerzeit ihren Namen.

Von dem Gründerboom profitierte auch das Fahrrad und erlangte schrittweise seine unersetzbaren Eigenschaften und seine zeitlose Form. Mit der Erfindung "nahtloser Stahlrohre" durch die Gebrüder Mannesmann um 1890 war die Herstellung der ersten leichten und schlanken Diamant-Rahmen möglich.

 

...Quelle Wikipedia

Die Bezeichnung "Diamant" stammt dabei aus der Kristallform des Diamanten. Aus dem Englischen übersetzt heißt diamond: Raute.

Die Diamant-Rahmen-Form brachte den Durchbruch für die Massenwirksamkeit des Fahrrades. Es folgt eine endlos erscheinende Kette von Fahrradmodifikationen und Zubehörentwicklungen. Heute werden ca. 130 Millionen Fahrräder weltweit hergestellt, das sind mehr als doppelt so viele wie Autos.

Fahrradfahren ist die unabhängigste Fortbewegungsmöglichkeit zu Lande geworden.

Wenig verwunderlich ist aus diesem Grund die wachsende Beliebtheit der "single speed`s". Hier kommt es wieder nur auf das Fahren an und jeglicher Schnick-Schnack wird einfach weggelassen. Nicht nur das Auge hat an dieser klassischen Form des Fahrrades seine Freude, der Wirkungsgrad ist einfach optimal.

Wir sind nun 2011 in das Verkehrsmuseeum in Dresden gegangen und haben die Fahrrad-Baureihen vom Anfang des 20. Jahrhunderts vermessen. Heraus gekommen ist ein Crom-Molybdän-Rahmen, der die urbane Optik von damals mit den technischen Anforderungen von heute ideal kombiniert.

Mit seiner schlanken Optik bringt dieser Rahmen bei geringem Gewicht ein maximales Maß an Steifigkeit mit. Bei den von uns verbauten Teilen haben wir sehr großen Wert auf Qualität und Leichtgängigkeit gelegt, damit das Bike auch in seiner Verschleißarmut optimal konfiguriert ist.

 

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